Home |  Sitemap |  Suche |  Impressum |  Drucken |  Seite versenden

Partner

  

 

Handbiker und Junioren/innen boten Sport der Extraklasse

 

Erst vor wenigen Wochen stand die Klosterstadt Lorsch beim Entega Team Biathlon im Fokus des Sportinteresses und bereits gestern fand die nächste hochkarätige Sportveranstaltung rund um das Kloster Lorsch statt. Fast 2000 Zuschauer hatten sich in der Innenstadt eingefunden und wollten die Handbiker beim Europa Cup genauso anfeuern wie die Radsportinteressierten die Junioren und Juniorinnen bei ihren Deutschen Meisterschaften im Einzelzeitfahren.

Die Handbiker erhielten um 11 Uhr den Startschuss und wurden auf einen Rundkurs von fünf Kilometern Länge geschickt. Und es war nicht zu fassen, was diese Sportler für eine Power mit ihren Armen an dem Hightech-Gerät entwickeln. Teilweise mit 65 km/ h fuhr die Spitzengruppe auf der Hüttenfelder Straße in Richtung Lampertheim. Unser Fotograf konnte sich nur mit Mühe im Fahrzeug festhalten um Actionfotos von der Strecke liefern zu können. Recht früh hatte sich eine Spitzengruppe von fünf Fahrern vom Feld abgesetzt. Sie zogen schnell davon und es war klar, dass der Sieger nur aus diesem Quintett stammen wird. Die letzte Runde wurde zum Zweikampf des starken Norbert Mosandl aus Rosenheim und dem Belgier Roel Bruijn. Doch zwei Kilometer vor dem Schluss des Rennens zog Mosandl das Tempo noch einmal an und holte sich damit einen tollen Erfolg beim Europa Cup. Übrigens: Die Durchschnittsgeschwindigkeit des Siegers betrug 42 km/ h.

Bei den Damen gestaltete sich das Rennen ähnlich spannend. Die Konkurrenz verlangte bei sommerlichen Temperaturen den Athleten alles ab doch die legten ein famoses Rennen hin. Am Ende setzte sich die Magdeburgerin Andrea Eskau im Spurt klar durch und verwies Monique van der Vorst auf Rang zwei. Dritte wurde die Niederländerin Laura de Vaan.

Einen Überraschungserfolg landete Sarah-Lena Hofmann vom Landesverband Bayern bei den Juniorinnen. Sie kam mit der schnellen, teils welligen 21-Kilometer langen Strecke am besten zurecht und konnte sich gegen Janie Hübner mit fünfzehn Sekunden Vorsprung durchsetzen. Dritte wurde Melanie Wotsch, die den Triumph für den bayerischen Landesverband perfekt machte.

Bei den Junioren ging der Erfolg zumindest an einen Athleten, der von Beginn an sehr hoch gehandelt wurde und dem man einen Sprung auf das Treppchen schon zugetraut hatte. Mit der letzten Startnummer war Michel Koch vom RSC Cottbus ins Rennen der 111 Starter gegangen und konnte alle schlagen. Im Ziel blieb die Uhr nach 25:31,48 Minuten stehen und Teamkollege Nikias Arndt (25:48, 19 Minuten) konnte es kaum noch fassen, dass er abgefangen wurde. „Ich habe recht früh schon Nikias sehen können und habe mich an ihn heranziehen können. Ich bin schon ziemlich überrascht das ich jetzt vor ihm ganz oben auf dem Podest stehe“, sagte der Sieger nach dem Rennen. Dritter wurde übrigens Kai Exner vom Red Bull Team. Sein Rückstand zum Sieger betrug nur 36, 99 Sekunden.

Das Fazit der Athleten wie der Verantwortlichen nach den Rennen war deutlich positiv. Alle lobten die Strecke und die Organisation von Veranstalter Algis Oleknavicius. Ob der sich allerdings davon erweichen lässt nochmals in Lorsch einen Radrennen zu organisieren steht noch in den Sternen. Derzeit scheint seine Position klar zu sein. „Für mich war dies heute mein letztes Straßenrennen als Organisator. Zu viele Probleme musste ich bewältigen. Das laugt einen aus“, sagte Algis Oleknavicius zu den Zuschauern. Lorsch Bürgermeister Klaus Jäger sieht jedoch noch Licht am Horizont: „Wir setzen uns jetzt an einen Tisch und reden über alle Probleme. Es wird bestimmt einen gemeinsamen Weg geben“. Ganz vorbei ist es ohnehin nicht, denn am 1. November findet bereits mit dem ENTEGA Cross Cup in Lorsch ein nächstes radfahrerisches Highlight statt.

 

Organisation:

Oleks Rad- und
Sportevent Ltd.

Home |  Sitemap |  Suche |  Impressum |  Drucken |  Seite versenden