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Landesehrenbrief für Algis Oleknavicius

Lorsch. Er hat Spitzenradsport an die Bergstraße gebracht: Algis Oleknavicius alias "Olek" ist der entscheidende Drahtzieher in der Region, wenn es um hochklassig besetzte Veranstaltungen geht. Fast 40 Veranstaltungen und neun Deutsche Meisterschaften hat er mit seinem Team seit 1993 ausgerichtet.

 

 

Topfahrer schätzen die hervorragende Organisation und klasse Atmosphäre, für die der ehemalige Weltklassesportler mit seinem guten Namen steht. Jetzt hat der neunfache Deutsche Meister für sein kontinuierliches ehrenamtliches Engagement eine weitere Auszeichnung bekommen: Am Samstag wurde Oleknavicius in Lorsch mit dem Ehrenbrief des Landes Hessen gewürdigt.

Zeitgleich fand vor Ort am Wochenende zum fünften Mal in Folge der Entega City Cross Cup statt. Für die Gastgeber die Gelegenheit, um die Ehrung mit einem kleinen Empfang anlässlich der angeschlossenen Deutschen Cross-Meisterschaften zu verbinden.

 

Hochkarätige Teilnehmer dabei

 

Bürgermeister Klaus Jäger freute sich, im Nibelungensaal des Alten Rathauses einen Wahl-Einhäuser begrüßen und ehren zu dürfen, der in der ehemaligen Klosterstadt schon mit zahlreichen Veranstaltungen ein großes Publikum mobilisiert hat. Vor zahlreichen Gästen betonte Jäger Oleks glänzende Beziehungen in die internationale Radsportszene, durch die es ihm immer wieder gelingt, hochkarätige Sportler ins Teilnehmerfeld zu bringen.

 

"Als ehemaliger Sportler der Spitzenklasse genießt er einen guten Ruf weit über die Region hinaus", so der Rathauschef. Auf diese Weise sei auch das Image der beiden Kommunen in puncto Sport nachhaltig verbessert worden. Algis Oleknavicius habe die Auszeichnung insofern mehr als verdient.

 

Erster Kreisbeigeordneter Thomas Metz übereicht die Urkunde

 

Die Anwesenden sahen das genauso. Der Erste Kreisbeigeordnete Thomas Metz, der die Hessen-Ehrung stellvertretend für Landrat Matthias Wilkes verliehen hat, unterstrich Oleks intensives und stetiges Engagement für seinen Sport als außergewöhnlich und in der Region einzigartig. Der Radexperte, Jahrgang 1947, hatte in seiner Karriere an fünf Weltmeisterschaften und zwei Olympischen Spielen (Mexiko 1968 und München 1972) teilgenommen.

 

Erfolge auch als Triathlet

 

Der gelernte Elektriker war Mitglied der Straßen-Nationalmannschaft und wurde Achter bei der WM 1973. Bereits 1965 wurde Olek Deutscher Jugendmeister im Mannschaftsfahren. Es folgten etliche weitere Meistertitel auf Landes- und Bundesebene.

1971 heiratete Oleknavicius nach Einhausen. Mit Ehefrau Sigrid lebt er seither in der Weschnitzgemeinde, wo er 1981 sein Radsportgeschäft eröffnete. Nach seiner Karriere auf ausschließlich zwei Rädern hat sich Olek dem Triathlonsport gewidmet.

In den weiteren Disziplinen Laufen und Schwimmen war er so gut, dass er zwei Mal zu den Finishern des berühmten Ironman auf Hawaii gehörte. "Die Bergsträßer Radsportlandschaft hat er entscheidend geprägt", so Thomas Metz in Lorsch.

 

Über 400 Radfahrer am Start

 

Schon 1993 nahmen mehr als 400 Starter am Einhäuser Frühjahrsklassiker "Rund um den Jägersburger Wald" teil. Danach organisierte er Veranstaltungen wie den Entega Grand Prix, die Triple German Championships, den Team Biathlon oder den City Cross.

Oleks Erfolgsformel ist der Blick fürs Wesentliche, als ehemaliger Top-Athlet hat er die Sensibilität für die Bedürfnisse und Erwartungen der Sportler niemals verloren.

Unter den Gästen des Empfangs im Lorscher Nibelungensaal war auch Ex-Bundestrainer Karl Ziegler, Oleks Mentor aus Mannheimer Zeiten. Den musikalischen Rahmen der festlichen Veranstaltung gestalteten Britta und Ronja Humbert. tr

 

 

 

 

 

Alle Bilder: Jürgen Pfliegensdörfer

 

Bericht: Bergsträßer Anzeiger, 10. Januar 2011

 

Organisation

Ausschreibung

Die Ausschreibungen für den ENTEGA City Cross Cup Lorsch sowie die Möglichkeit zur Online Meldung finden Sie auf Rad-Net.de:

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Veranstalter: RV 1926 e.V. Einhausen